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Starter Camp 2026: Ankommen, ausprobieren, vernetzen

Ankommen, ausprobieren, vernetzen: Beim Starter Camp 2026 verbrachten die neuen Auszubildenden der SHBB/LBV-Gruppe vom 9. bis 14. August eine gemeinsame erste Woche. Auf dem Programm standen fachliche Grundlagen, persönliche Kompetenzen und Einblicke in die Arbeitswelt künftiger Mandanten. Eine Einführungswoche in dieser Form ist für angehende Steuerfachangestellte bundesweit einmalig.

 

Bereits zum 14. Mal fand das von SHBB-Geschäftsführer Maik Jochens initiierte Starter Camp statt. Seine Idee dahinter: Gute Steuerberatung braucht mehr als Fachwissen. Sicheres Auftreten, Kommunikation und ein Gespür für Menschen sind ebenso entscheidend. „Es geht um ein Vertrauensverhältnis, für das unser Beruf wie kaum ein zweiter steht“, sagt Jochens. Auch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz waren Themen der Woche.

Wissen und Persönlichkeit
In den Seminaren ging es um erste Grundlagen in Rechnungswesen und Steuerrecht, aber auch um Selbstorganisation, Kommunikation und Konfliktmanagement. May-Britt Boll, Personalentwicklungsbeauftragte der SHBB/LBV-Gruppe, organisiert das Starter Camp seit elf Jahren. „Viele setzen sich damit zum ersten Mal bewusst auseinander“, sagt sie. Wie wichtig diese Themen im Arbeitsalltag sind, vermittelte auch Helena Korjahn. Die Steuerfachangestellte aus der SHBB-Kanzlei Eckernförde absolvierte selbst vor wenigen Jahren ihre Ausbildung bei der SHBB und unterstützte 2026 erstmals das Starter Camp. „Ich finde es wichtig, dass die Azubis erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie ihr künftiger Job aussehen könnte.“

Gemeinsam starten und vernetzen
Das Starter Camp bringt Auszubildende aus vielen Kanzleien zusammen. Für Dorothea Sommermeyer, Abteilungsleiterin Personal, ist das eine Stärke der SHBB/LBV-Gruppe: „Unser Riesenvorteil ist, dass wir Größe bieten und die Azubis gleichzeitig in den Kanzleien, in denen sie ausgebildet werden, in kleinen Teams arbeiten können.“ Mit rund 2.200 Mitarbeitenden und mehr als 100 Kanzleien bietet die Gruppe ein großes Netzwerk. Beim Starter Camp entstehen die ersten Kontakte gleich zu Beginn der Ausbildung.

Mandantenwelt hautnah
Raus aus dem Seminarraum ging es im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp. Dort bekamen die Auszubildenden Einblicke in moderne Landwirtschaft, Tierhaltung und Forschung. Beim Besuch des Himbeerhofs Steinwehr am Nord-Ostsee-Kanal erlebten sie außerdem, wie vielfältig die wirtschaftlichen und steuerlichen Fragen eines Mandanten sein können. Betreiber Lars Diekmann verbindet auf dem Hof Anbau und Ernte mit Handel, Gastronomie und Tourismus. „So erhalten sie eine Idee, wie wichtig richtige steuerliche Beratung für uns als Mandanten ist“, sagt er.

Die Besuche kamen bei den Auszubildenden gut an. Statt nur Zahlen zu sehen, konnten sie erleben, welche Unternehmen und Menschen dahinterstehen. Nach einer Woche voller neuer Eindrücke ging es zurück in die Kanzleien. Das Starter Camp 2026 ist vorbei. Die Ausbildung hat gerade erst begonnen.